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Stress beim Hund                                                             21.01.2017

Stress kann viele Gesichter und haben und bleibt häufig unbemerkt. Teils typ- und rassebedingt ist das eine oder andere Anzeichen vermehrt zu bemerken. Es sind aber auch bei jedem Individuum situationsbedingt wiederkehrende Signale sichtbar.

Symptome durch die sich Stress äußern kann

    • Ruhelosigkeit oder Nervosität
    • Überreaktionen auf eigentlich „normale“ Ereignisse
    • Calming Signals werden häufiger gezeigt
    • Übersprunghandlungen
    • Übermäßiges Koten und Urinieren
    • Aufreiten
    • Zerstören von Gegenständen
    • Übertriebene Lautäußerungen
    • Übertriebene Körperpflege/Wundlecken/Benagen von Pfote und Rute
    • (nicht vollständiges) ausschachten des Penis
    • Hypersexualität/Hyposexualität
    • Veränderter Sexualzyklus
    • Störungen im Magen-Darm-Trakt - z.B. Durchfall
    • Allergien
    • Appetitlosigkeit/Fresssucht
    • Unangenehmer Körper- und Mundgeruch
    • Tasthaare am Kopf werden aufgestellt und vibrieren
    • Fell in Nacken und Rücken wird aufgestellt
    • Verhärtete Muskeln/Zittern
    • Schuppenbildung - sehr spontan/genau so schnell wieder weg, wenn Situation vorüber
    • Haarausfall (prompt, oder auch langfristig bis hin zu kahlen Stellen im Fell)
    • Insgesamt ungesundes Aussehen (Augen, Fell, Körperhaltung, Untergewicht)
    • Hautprobleme
    • Veränderung der Augenfarbe
    • Hecheln
    • Tropfende Nase
    • Schweißpfoten (kennen wir fast alle vom Tierarztbesuch...)
    • Um sich schnappen incl. Zähneklappern (wenn er zu sehr bedrängt wird)
    • Aufgerissene Augen mit flackerndem Blick
    • Fixieren des Stress-Objektes
    • Stereotypien (in Bewegungen oder Lautäußerungen)
    • In die Leine beißen
    • Konzentrationsschwäche (nicht bei der Sache sein)
    • Vergesslichkeit (bereits Gelerntes klappt nicht mehr)
    • Passivität
    • Schütteln (um Anspannung zu lösen)

Während man bei kurzfristig auftretenden Symptomen schnell mal die Situation mit seinem Hund verlassen kann, müssten bei andauerndem Stress die Haltungsbedingungen zugunsten des Hundes verändert werden. Langfristige Folgen von körperlicher und psychischer Belastung durch ungünstige Rahmenbedingungen können zum Beispiel ungesunde, körperliche Erscheinung, Lethargie, Hypersexualität/Hyposexualität, veränderter Sexualzyklus sein.

Auslöser von Stress - Stressoren - können(!) sein

    • Krankheit die vom Hund als Einschränkung wahrgenommen wird
    • Schmerzen, Hunger, Durst, Kälte, Wärme, Lärm
    • Hypersexualität/Triebstau
    • Läufigkeit
    • Schlafdefizite
    • Erschöpfung (z.B. durch Überbeanspruchung)
    • Bedrohung
    • Welpenspiel, Welpengruppen
    • Wildes, unkontrolliertes Spielen
    • Jagd- und Rennspiele, Bällchenspiele incl. wiederholtes Hetzen und Beute machen
    • Zu wenig oder zu viele Sozialkontakte
    • Kinder
    • Tierpension
    • Unwetter (Gewitter, Sturm usw.)
    • Tierarztbesuch
    • Ausstellungen/Messen
    • Autofahren (sofern der Hund nicht daran gewöhnt ist)
    • Hundepflegesalon, aber auch die Pflege Zuhause (Baden, Fönen…)
    • Einsamkeit/Langeweile
    • Isolierte Haltung/Verlassensängste
    • Erwartungsunsicherheit
    • Versagen (= kein Erfolg + schlechte Stimmung des Halters)
    • Leistungsdruck, oder Druck generell in der Ausbildung (psychisch u. körperlich)
    • Zu viele Tiere in einem Haushalt/nicht passende Zusammensetzung
    • Veränderung im Alltag, in der Familie, im Umfeld usw.
    • Trauer/Verlust eines Sozialpartners
    • Unruhe/Unregelmäßigkeiten im häuslichen Umfeld/Lebensbereich
    • Hektik, Ärger, schlechte Laune, emotionale Aufregung, Wut, Gewalt
    • Artuntypische Haltungsbedingungen
    • Vermenschlichung bzw. hundeuntypisches Verhalten seitens des Menschen
    • Zu viele oder keine Regeln in der häuslichen Gemeinschaft
    • Mensch-Hund-Verbindung passt nicht

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Claudia Blank

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